Der Zeitpunkt ist gekommen, mein letzter Blogbeitrag liegt vor euch.
Wie schon erwaehnt bin ich ja zum Abschluss meiner Kolumbien-Reise noch nach Bogota gefahren, um mir auch die Hauptstadt anzusehen. Dafuer blieben mir gut 3 Tage, da ich ein wenig laenger als geplant in Medellin geblieben bin. Jedenfalls nahm ich am Samtagmittag den Bus, fuhr 10 Stunden lang durch die Huegellandschaft Kolumbiens und erreichte Bogota um etwa 21.30. Ich checkte ein im Hostel und wurde gleich dazu ueberredet, den Partybus zu besteigen und die Nachtclubs der Zona Rosa zu entdecken. Gesagt, getan und schon war ich mit einer Horde Backpackern am Feiern.
Neben dieser Partynacht wollte ich mich aber auch ein wenig in der Stadt umsehen und die Museen besuchen. So verbrachte ich interessante Stunden im Goldmuseum, wo wirklich alles Gold ist was glaenzt, durchstreifte den Plaza Bolivar und die nahe gelegene Zone La Candelaria mit ihren interessanten Haeusern und fand viele kreative Graffitis, was hier beinahe zum Standard fuer aeltere Haeuserfassaden gehoert. Dabei fror ich regelmaessig, denn Bogota liegt auf beinahe 3000 Metern und ist doch ein Spuerchen kaelter als die gute alte Karibikkueste.
| Goooooold! |
| Plaza Bolivar |
Daneben traf ich meine kolumbianische Freundin Diana wieder, welche ich in Santa Marta kennengelernt hatte, ging mit ihr ins Andres Carne de Res essen, ein Monstrum von einem Steakhouse, 3 Stockwerke, eine 60-Seiten (!) unfassende Speisekarte plus obligatorischer Salsa-Einlage inkl Kroenchen und Scherpe fuer den erfolgten Tanz mit einer Animateurin. Hier bezahlt man nicht nur fuers Essen, doch nach 5 Monaten war ein saftiges Pfeffersteak medium-rare definitiv an der Zeit. Mit solcher Begleitung sowieso :)
So, folks, damit schliesst dieser Blog mit der Erkenntnis, dass ich hier wohl die intensivsten, abenteuerlichsten, abwechslungsreichsten und schoensten 5 Monate meines Lebens verbringen durfte und nun mit einem prall gefuellten Korb Erinnerungen und Erlebnissen nach Hause zurueckkehre. Mittelamerika und Kolumbien haben mir 5 Monate eine wunderbare Zeit geschenkt und ich kann es kaum erwarten, irgendwann wieder einmal in diesen Teil der Welt zurueckzukehren.










