Nachdem ich mit Rob und Jason Cartagena nach beinahe einer Woche den Ruecken gekehrt hatte, fuhren wir entlang der Karibikkueste nach Osten Richtung Santa Marta, wo wir im Hostel La Brisa Loca Unterkunft in einem grossen Dorm bezogen. La Brisa Loca ist ein wunderbares Hostel, gross und voller Leben, mit einem tollen Vibe unter den Backpackern, mit Swimming-Pool, Billardtisch, einer grossen Bar - und AC, was bei dieser Hitze unumgaenglich ist. Hier herrschen geschaetzte 35 Grad plus Luftfeuchtigkeit, man schwitzt also konstant und wegen nichts. Da ist eine Klimaanlage Gold wert!
| Hostel La Brisa Loca |
| Die Bar. Ueberlebenswichtig. |
Jedenfalls, wir sind nach Santa Marta aufgebrochen, um einerseits noch ein wenig die Karibik und seine Sonne auszunuetzen, Leute kennen zu lernen und eine entspannte Zeit zu haben, andererseits aber auch, weil ich mich entschlossen hatte, endlich meinen PADI Open Water Dive zu machen! Schon lange hat die Unterwasserwelt bei mir ein beeindruckendes, aber auch mulmiges Gefuehl ausgeloest. Zeit also, abzutauchen und zu schauen, wie ich unter Wasser klar komme.
Zusammen mit Rob suchten wir uns in Taganga, einem kleinen Doerfchen in der Naehe von Santa Marta eine Tauchschule und fanden in Aquantis einen perfekten Ort, um sicher und entspannt mit dieser neuen Situation zu recht zu kommen. Nach einem 3 1/2 Stuendigen Tauchinstruktionsfilm (Uff!) gings am naechsten Tag los. Es standen 2 Tauchgaenge in etwa 3 Meter Tiefe im Tayrona National Park an, um einige Uebungen zu machen, dann insgesamt 4 Open Water Tauchgaenge, um einerseits wenige weitere Uebungen zu machen, aber vor allem, um mit der Situation vertraut zu werden.
Und die Uebungen hatten es in sich! Brille mit Salzwasser fluten und dann unter Wasser vom Meerwasser befreien. Bestimmte Personen haetten es jetzt wohl verspielt gehabt, gell Mami! ;)
Jedenfalls, die Uebungen sind halt schon notwendig, aber eher, damit man weiss wies geht, falls mal wirklich was passieren sollte.
Dann kam der Moment meines ersten offiziellen Tauchgangs. Und wirklich: es ist eine ganz andere, vollkommen faszinierende Welt da unten, man hoert nur den eigenen Atem und beobachtet die farbigsten und interessantesten Kreaturen aus naechster Naehe. Muraenen, riesige Lobster, hunderte Fische, Kugelfische, Barrakudas, der Lion Fish (hochgiftig!), Rochen, etc. Nur Haie haben wir nicht gesehen, spielt jetzt aber auch nicht so eine Rolle bei den ersten Tauchgaengen.
| Unser Tauchinstruktor Laurent |
Nach 3 Tagen hatten wir unser PADI im Sack und feierten dies natuerlich ausgiebig mit einigen neuen Kolumbianischen Freunden. Unglaublich, wie offen und angenehm die Leute hier sind. Und ist natuerlich gut, um mein Spanisch in Takt zu halten!
Was fuer ein Land! Stay tuned, folks! ¡pura vida!








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