Freunde des gepflegten Bloggings,
Nach meinem Buddy-Break-Up fuhr ich also nach Medellin fuer einige Tage. Dort checkte ich im Hostel Black Sheep ein, ein von einem Neuseelaender gefuehrtes Haus, in welchem ich mich sofort wohl gefuehlt habe und gleich neue Freunde fand. Mit den Amerikanern Kevin und Jasmine hatte ich also einen Buddyersatz fuer meine Medellin-Tage gefunden.
Der Name Medellin evoziert natuerlich zuerst mal Kokain und Mord, denn Druglord Pablo Escobar fuehrte das gefuerchtete Medellin-Kartell Ende der 80er/Anfangs der 90er in einen Krieg gegen Staat, andere Drogenkartelle, Paramilitaer und CIA - also so ziemlich jeden. Medellin war die Stadt mit der hoechsten Mordrate der Welt - heute jedoch zeigt sich die Metropole in einem voellig neuen Licht.
Dank ganzjaehrig fruehlingshaften Temperaturen, vielen Parks, einem ausgekluegelten Verkehrssystem (was so ziemlich alle anderen von mir besuchten Staedte in Mittelamerika nicht haben) und einer Zona Rosa, Ausgehviertel, welches am Weekend jeweils die Massen anlockt.
Die Stadt hat mir sehr gut gefallen und neben Kultur (Botero-Park), Erholung (Botanischer Garten), Aktivitaet (Wandern im ueber der Stadt gelegenen Nationalpark, welcher per Gondelbahn erreicht werden kann) und Party (siehe Zona Rosa) genoss ich es, nochmals richtig Sonne tanken zu koennen, denn Bogota soll schweinekalt sein.
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| Plaza Botero |
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| Eine von vielen Botero-Skulpturen in Medellin |
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| Jesus, Boterostyle |
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| Hauptquartier des Medellinkartells. Steht heute leer. Escobar-Haeuser sind uebrigens immer weiss. |
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| Das Haus, in welchem er erschossen wurde |
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| Und hier liegt er nun, der Pablo |
Neben Medellin besuchte ich auch Guatape, eine Kleinstadt, welche an einem kuenstlich geschaffenen See liegt. Dieser See sollte urspruenglich als Staudamm dienen, was aber nie vollendet wurde. So wurde ein huegeliges Gebiet geflutet, aus welchem nun viele kleine und groessere Inseln herausragen. Perfekt, dass sich in mitten dieser Landschaft ein Monolith befindet, der beklettert werden kann und somit ein idealer Fotopunkt darstellt. Aber seht selbst.
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| Inmitten dieser Landschaft steht dieser Monolith. 650 Stufen fuehren da hoch. Uff! |
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| Farbenfrohe Kleinstadt Guatape |
So, damit bin ich beinahe am Ende dieser Reise angelangt. Noch 3 Tage Bogota und dann fliege ich zurueck nach San Jose und dann am 7ten weiter nach New York. Mein naechster Blogeintrag wird also der letzte sein. Schnueff. Nie mehr stundenlang vor jedem verfuegbaren PC sitzen, Bilder hochladen und Texte schreiben. Ach, bloggen, ich werde dich vermissen!
Aber noch ist nicht aller Tage Abend, deshalb, stay tuned folks!¡pura vida!
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