Dienstag, 28. Februar 2012

On the Road: Meine Reisepläne

Liebe Freunde

Ein kurzes Update zu meinen Reiseplänen (die ich ja schon begonnen habe):

Letzten Freitag bin ich mit Paula in den Corcovado Nationalpark gefahren. Dieses Gebiet hat die höchste Biodiversität vom ganzen Kontinent und wenn du irgendwo Wildlife siehst, dann hier.
Jedoch ist es kein Zuckerschlecken und das Hiken durch den feucht-heissen Dschungel geht an die Substanz. Da ich jedoch überlebt habe, kriegt ihr dann beim nächsten Blogeintrag viiiele Bilder und andere Impressionen von diesem sensationellen Abenteuer zu sehen. Für den Moment müsst ihr euch aber mit meinen Reiseplänen begnügen.

Also, nach Corcovado reise ich noch ein paar Tage weiter mit Paula nach Golfito, wo sich unsere Wege dann trennen. Sie fährt nach Süden, ich gehe nach Norden. Und Zwar steht die Halbinsel Nicoya auf dem Programm, wo ich Freunde von der Schule besuchen werde. Schlüpfende Babyschildkröten, Strand, Relaxen und vielleicht auch ein bisschen Surfen inklusive. Dies dürfte etwa vom Märzbeginn bis 10.3. dauern.

Danach fahre ich mit dem Bus zurück nach San Jose, wo ich zusammen mit Melanie, Franziska und Nadia (drei Schweizerinnen, die ich aus der Schule kenne) für gut einen Monat nach Mexiko nach Playa del Carmen reisen werde, um ebenfalls meine ehemaligen Mitbewohner Jan und Roan zu besuchen, die dort noch 6 Wochen Spanischunterricht (bzw. Strandparty und Springbreak) belegen. Damit reise ich also durch Nicaragua, Honduras, El Salvador, Guatemala, um dann auf der Halbinsel Yucatan auch noch ein bisschen Springbreak feiern zu können.
Tönt doch ganz vernünftig, oder? ;)

Jedenfalls bin ich ja dann zu Aprilbeginn wieder in San Jose, um meine liebe kleine Schwester und ihr Freund Michi am Flughafen abzuholen, um ihnen dann die Eindrücke, welche ich bisher und sicherlich auch bis dann erleben durfte, zu zeigen.

Das ist der BIG PLAN, aber wie gesagt, hier verändern sich Pläne schnell und die ganze Reise soll ja auch ein wenig von der Spontanität leben.

Das wars, stay tuned, folks¡ ¡pura vida!

Dienstag, 21. Februar 2012

Wildlife Experience in Manuel Antonio

iHola mis amigos!

Es ist ja schon ein wenig Zeit vergangen seit meiner letzten Bloggeraktivität von meinen Abenteuern an der Karibikküste. Einerseits deshalb, weil hier einfach unglaublich viiiiiel abgeht und jeder Wochentag nur so vorbeifliegt. Hier mal ein typischer Wochentag: 7 Uhr aufstehen (Müde), 8.30 Uhr Schulstart (zweiter Filterkaffee, den man eigentlich gar nicht trinken kann, ohne Hautausschlag zu kriegen), 10.30 Uhr Pause (endlich: Sonne im schuleigenen Garten mit meinen geschätzten Mitstudenten), dann wieder Schule bis 13 Uhr (Kohldampf!), dann Lunch (Burgerladen oder soda?), dann ins Appartement Livestream-Fussball gucken, lernen und Hausaufgaben machen, 138 Mails checkn und einkaufen gehen. 18.30 Uhr kochen und Freunde fürs Essen und Trinken einladen, danach raus in El Club (=Bar) und gemütlich auf ein (heisst: vier oder fünf) cervezas zusammensitzen. 00.30 Uhr Nachtruhe (mal vom Lärm der kläffenden Köter im Viertel abgesehen).

Da braucht man dann ja gleich ein wenig Entspannung am Wochenende - was wir uns dieses Wochenende in Quepos und Manuel Antonio gegönnt haben. Da sich in der letzten Woche ein grosser Teil unserer Gruppe verabschiedet hat, um Schildkröten zu retten, Mittelamerika zu erkunden, ins kalte Europa zurückzufliegen oder die Weltherrschaft an sich zu reisen, waren wir das Wochenende zuvor nicht auf einer Tour und haben dafür kräftig auf die letzten 4 Wochen angestossen und San Jose unsicher gemacht. Zum Glück werde ich viele meiner Freunde in den nächsten Wochen nochmals sehen, was das Abschied nehmen doch vereinfacht hat.

Nach einer Woche Ausflugspause sind wir deshalb diesen Freitag nach der Schule nach Quepos gefahren, um den Parque Nacional Manuel Antonio zu erkunden, welcher zwar nur 6 Quadratkilometer gross ist, dafür Unmengen an Touris anlockt. Hat den Nachteil, dass die playas im Vergleich zu anderswo in Costa Rica ein bisschen mehr mit roten Rücken und dicken Bäuchen gefüllt sind. Dafür sind jedoch die Tiere an den Mensch einigermassen gewöhnt, weshalb Wildlife Spoting hier relativ gut möglich gewesen ist. So haben wir dann auch Kapuzineräffchen (mit Baby aufm Rücken), Faultiere, Scarlet Macaws, dutzende Insekten, Wasch- und Nasenbären, Frösche und Einsiedlerkrabben gesehen. Vor allem das Faultier definiert das Wort Trägheit neu!



Sonst haben wir uns an den wunderschönen Stränden, dem warmen Pazifik, den fantastischen Sonnenaufgängen und dem besten gegrillten Thunfischsteak seit langem ergötzt. Ein wirklich toller Ausflug in ein zwar touristisches Gebiet, welches aber trotzdem mit unglaublicher Schönheit beeindruckt.






Bald gehts auf Reisen (genauer gesagt: diesen Freitag)! Auf welche Abenteuer und interessante Begegnungen ich mich da einlasse, steht dann im nächsten Blog, der sicher ein bisschen früher (heisst: morgen oder übermorgen) hier auf diesem Kanal zur frei wählbaren Zeit für euch abrufbar ist.

Das wars für den Moment, danke schön, auf Wiedersehen! Stay tuned! ipura vida!

Donnerstag, 9. Februar 2012

Caribbean Feeling in Puerto Viejo de Talamanca

Liebe Liebenden

Schon wieder ist mehr als eine Woche vergangen seit ich euch das letzte Mal auf dem Laufenden halten konnte mit meinen Travelstories und adventures hier in Costa Rica. Bevor aber bereits das nächste Wochenende vor der Tür steht, erzähl ich euch eine kleine Geschichte von einem Mann der von Gott darauf aufmerksam gemacht wurde, dass die Welt bald untergeht und er doch hurtig mal schnell ein paar Viecher und seine Familie retten soll, indem er ein überdimensionales Kreuzfahrtschiff aus Holz basteln und damit dann über das Weltmeer segeln, surfen oder cruisen soll. Keine Angst Leute, mir gehts gut und ich bin auch nicht einer Weltuntergangssekte beigetreten. Aber ich war bei diesem Noah zu Gast am vergangenen Wochenende und habe seine Arche ungläubig bestaunt! Ja, da bastelt tatsächlich ein verrückter Ami eine Arche aus mehreren Schiffscontainern - mit Recordingstudio und Icebar - um die prognostizierte Maya-Apokalypse am 21.12.12 doch noch mit ein paar weiteren Verrückten zu überleben. Gut zu wissen, dass zumindest diese Spinner für den Erhalt der menschlichen Rasse verantwortlich sein werden, wenn wir dann weggeschwemmt werden. Auf die Frage, was denn passieren würde, wenn die Welt implodieren/von einem Meteor getroffen/von einer Armee Killerameisen/mit weiteren Staffeln "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" bestraft würde, hatte er leider keine Antwort. Aber die pyramidenförmige Arche ist cool und euer Thomas hat jetzt eine Kajütte gemietet für läppische 5000 Dollar pro Monat. Ein Schnäppchen, wenn man dafür eine Apokalypsen-CD aufnehmen kann und sich bei untergehender Zivilisation ein kühles Bierchen in der Icebar gönnen kann!

Hier ist der Typ und ein paar Impressionen von der Arche.



Natürlich war dies eines der Highlights unseres Trips an die Karibik (by the way: diesem Typ gehört auch das Backpackers, in welchem wir gepennt haben. Auch sehr crazy, aber im positiven Sinn: Wir haben sogar in Hängematten gepennt), aber gegen diese Strände und unsere Partylaune war auch Noahs Arche nicht gewachsen.




Schauts euch an, geniesst es - ich habe es auf jeden Fall ausgiebig. Sehr chillaxed dieses kleine, aber feine Reggae-Dorf an der Karibikküste.






Also, das wars mal wieder. Stay tuned, folks! ipura vida!