Liebe Blogwartende
Da kamen sie also durch die Flughafentuer getrottet, meine kleine Schwester und Michi! Schliesslich sind sie am Sonntag doch noch angekommen (natuerlich wieder verspaetet), immerhin wohl mehr ausgeruht durch ihren Aufenthalt in einem 5*-Hotel in Panama City, als wenn ich sie gestern gleich ins Hostel gezerrt und dann am morgen frueh in den Bus geschleppt haette. So hatten sie immerhin 2 Stunden Zeit, sich zu akklimatisieren, bevor es dann doch in den Bus ging und wir nach Puerto Viejo fuhren, wo wir am Abend ankamen. Einchecken bei Rocking J'sm welches wohl wegen den Osterfeiertagen sehr leer war und leider nicht dieselbe Stimmung bieten konnte, wie noch im Februar.
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| In der Hängematte im Rocking J´s |
Trotzdem genossen wir die esten beiden Tage am Strand in Cocles, beim leckeren Wahoo-Essen (O-Ton Michi: "Der leckerste Fisch, den ich je gegessen habe"), genossen die Smoothies der lokalen Bakery und die Drinks der Strandbars. Leider vergass Michi, wie bleich er noch war und das Sonnencreme ueberall auf den Koerper aufgetragen werden muss, um zu wirken - und verbrannte sich seinen Fuss hoellisch.
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| Am Strand von Tortugero |
So stark, dass er von rot zu violett wechselte und dann anschwoll und ihn fuer den Rest seines Tripps beim Laufen behinderte. Aber er biss auf die Zaehne, obwohl der Fuss manchmal eher einem mit Wasser gefuellten roten Plastikhandschuh glich. ;)
Jedenfalls machten wir uns danach per Rivercruise nach Tortugero auf, dem Mini-Amazonas von Costa Rica. Und wir wurden nicht enttaeuscht bei unserer Kanutour auf den verzweigten Kanaelen: Viele Tiersichtungen, leichter Nieselregen, schmale Mangrovenkanaele - so stellt man sich den tiefsten Dschungel vor.
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| Ein Halsbandarassari, eine Tukanart |
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| Ein Kaiman |
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| Ein Fischotter beim Chillen nach verdrücktem Fisch |
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| Krater des aktiven Vulkans |
Nach diesen tollen Eindruecken machten wir uns wieder zurueck auf den Weg Richtung San Jose, wo wir uns den Volcan Poás mit seinem dampfenden Schwefelkrater anguckten und uns ueber die "schweizerischste" Natur von Costa Rica erfreuten. Wanderung an den erloschenen zweiten Krater mit seiner Laguna inklusive.
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| Am erloschenen zweiten Krater mit Lagune |
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| Sonnenuntergang am Playa Tamarindo - natürlich mit cerveza |
Naechster Stopp meiner Tour de pura vida war Playa Tamarindo, auch Tamagringo im Volksmund genannt wegen den vielen Amis, die dort surfen, chillen und viel essen. Wir taten es ihnen aehnlich und genossen einige entspannte Tage am Strand und in den vielen leckeren Restaurants (persoenliches Highlight: Thunfisch, minim angebraten im Sesammantel auf Gemuesbouqet mit pikanter Pestosauce, dazu Wasabi und Ingwer - ein Gedicht und das bisher Beste, was ich in Costa Rica verspiesen habe!). Negativpunkt hier: Martina holte sich eine tueckische Lebensmittelvergiftung und lag einen Tag tot im Bett. Leider spuerte sich auch die folgenden Tage noch die Nachwirkungen, weshalb sie ein wenig geschwaecht den letzten (und anstrengendsten) Teil unserer Reise in den Angriff nehmen musste: Nach Nicaragua.
Dort zeigte ich ihnen Granada plus Umgebung mit seinen kleinen 365 Inseln, die durch den Mombacho-Ausbruch entstanden waren und die Masaya-Region mit dem aktiven Vulkan als Hoehepunkt. Dabei lernten wir mit Maurizio einen tollen Tourguide und Freund, sowie weitere interessante und tolle Personen kennen, mit denen wir einige tolle Abende in Granadas Nachtleben verbringen durften,
Fuer mich geht es erstmal alleine weiter nach Panama, wo ich aber mich mit Jan in Boquete treffen werde. Dies aber dann beim naechsten Blogpost.
Stay tuned, folks. ¡pura vida!
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