Es ist ja schon ein wenig Zeit vergangen seit meiner letzten Bloggeraktivität von meinen Abenteuern an der Karibikküste. Einerseits deshalb, weil hier einfach unglaublich viiiiiel abgeht und jeder Wochentag nur so vorbeifliegt. Hier mal ein typischer Wochentag: 7 Uhr aufstehen (Müde), 8.30 Uhr Schulstart (zweiter Filterkaffee, den man eigentlich gar nicht trinken kann, ohne Hautausschlag zu kriegen), 10.30 Uhr Pause (endlich: Sonne im schuleigenen Garten mit meinen geschätzten Mitstudenten), dann wieder Schule bis 13 Uhr (Kohldampf!), dann Lunch (Burgerladen oder soda?), dann ins Appartement Livestream-Fussball gucken, lernen und Hausaufgaben machen, 138 Mails checkn und einkaufen gehen. 18.30 Uhr kochen und Freunde fürs Essen und Trinken einladen, danach raus in El Club (=Bar) und gemütlich auf ein (heisst: vier oder fünf) cervezas zusammensitzen. 00.30 Uhr Nachtruhe (mal vom Lärm der kläffenden Köter im Viertel abgesehen).
Da braucht man dann ja gleich ein wenig Entspannung am Wochenende - was wir uns dieses Wochenende in Quepos und Manuel Antonio gegönnt haben. Da sich in der letzten Woche ein grosser Teil unserer Gruppe verabschiedet hat, um Schildkröten zu retten, Mittelamerika zu erkunden, ins kalte Europa zurückzufliegen oder die Weltherrschaft an sich zu reisen, waren wir das Wochenende zuvor nicht auf einer Tour und haben dafür kräftig auf die letzten 4 Wochen angestossen und San Jose unsicher gemacht. Zum Glück werde ich viele meiner Freunde in den nächsten Wochen nochmals sehen, was das Abschied nehmen doch vereinfacht hat.
Nach einer Woche Ausflugspause sind wir deshalb diesen Freitag nach der Schule nach Quepos gefahren, um den Parque Nacional Manuel Antonio zu erkunden, welcher zwar nur 6 Quadratkilometer gross ist, dafür Unmengen an Touris anlockt. Hat den Nachteil, dass die playas im Vergleich zu anderswo in Costa Rica ein bisschen mehr mit roten Rücken und dicken Bäuchen gefüllt sind. Dafür sind jedoch die Tiere an den Mensch einigermassen gewöhnt, weshalb Wildlife Spoting hier relativ gut möglich gewesen ist. So haben wir dann auch Kapuzineräffchen (mit Baby aufm Rücken), Faultiere, Scarlet Macaws, dutzende Insekten, Wasch- und Nasenbären, Frösche und Einsiedlerkrabben gesehen. Vor allem das Faultier definiert das Wort Trägheit neu!
Sonst haben wir uns an den wunderschönen Stränden, dem warmen Pazifik, den fantastischen Sonnenaufgängen und dem besten gegrillten Thunfischsteak seit langem ergötzt. Ein wirklich toller Ausflug in ein zwar touristisches Gebiet, welches aber trotzdem mit unglaublicher Schönheit beeindruckt.
Bald gehts auf Reisen (genauer gesagt: diesen Freitag)! Auf welche Abenteuer und interessante Begegnungen ich mich da einlasse, steht dann im nächsten Blog, der sicher ein bisschen früher (heisst: morgen oder übermorgen) hier auf diesem Kanal zur frei wählbaren Zeit für euch abrufbar ist.
Das wars für den Moment, danke schön, auf Wiedersehen! Stay tuned! ipura vida!
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